Nikolai Gogol: Tote Seelen
Nikolai Gogol
Tote Seelen
Mit 20 Radierungen von Marc Chagall
Tote Seelen
Mit 20 Radierungen von Marc Chagall
Übersetzt von Vera Bischitzky
Originalsprache: Russisch
Originalsprache: Russisch
Artemis & Winkler
ISBN: 978-3-538-07275-6
ISBN: 978-3-538-07275-6
Gebunden mit Schutzumschlag im Schmuckschuber, Lesebändchen
524 Seiten
Format: 239 x 171 x 42 mm
524 Seiten
Format: 239 x 171 x 42 mm
Januar 2009
89,00 € (D), 145,00 SFr (CH), 91,50 € (A)
Nikolai Gogol
Tote Seelen
Mit 20 Radierungen von Marc Chagall
89,00 € (D)
Neuübersetzung von Vera Bischitzky anläßlich des 200. Geburtstages von Nikolai Gogol am 1. April 2009
Die virtuos erzählte Geschichte eines abenteuerlichen Coups: Pawel Iwanowitsch Tschitschikow fährt über Land und tätigt unglaubliche Geschäfte... Auf seiner Fahrt durch Russland macht er verschiedenen Gutsbesitzern seine Aufwartung und versucht, sie zu überreden, ihm eine Liste derjenigen Leibeigenen zu überlassen, die seit der letzten fiskalischen Erhebung gestorben sind.
Zum großen Erstaunen der Beteiligten hat er dafür Verwendung! Was er allerdings damit vorhat, erfährt auch der Leser erst allmählich. Aus diesem wunderlichen Sujet erwächst eine surrealistische Bildergalerie von grotesken Charakteren und unvergesslichen Sonderlingen. Die „Toten Seelen“, eines der originellsten Bücher der russischen Literatur und fest verankert im Kanon der Weltliteratur, fasziniert als burleskes Sittengemälde Rußlands. Der virtuose Stil, der phantasievolle, überbordende Erzählfluß und der kühne Aufbau des Werks machen die Lektüre des Romans zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Lesen Sie auch Vera Bischitzkys Bericht aus der Übersetzerwerkstatt.
Die virtuos erzählte Geschichte eines abenteuerlichen Coups: Pawel Iwanowitsch Tschitschikow fährt über Land und tätigt unglaubliche Geschäfte... Auf seiner Fahrt durch Russland macht er verschiedenen Gutsbesitzern seine Aufwartung und versucht, sie zu überreden, ihm eine Liste derjenigen Leibeigenen zu überlassen, die seit der letzten fiskalischen Erhebung gestorben sind.
Zum großen Erstaunen der Beteiligten hat er dafür Verwendung! Was er allerdings damit vorhat, erfährt auch der Leser erst allmählich. Aus diesem wunderlichen Sujet erwächst eine surrealistische Bildergalerie von grotesken Charakteren und unvergesslichen Sonderlingen. Die „Toten Seelen“, eines der originellsten Bücher der russischen Literatur und fest verankert im Kanon der Weltliteratur, fasziniert als burleskes Sittengemälde Rußlands. Der virtuose Stil, der phantasievolle, überbordende Erzählfluß und der kühne Aufbau des Werks machen die Lektüre des Romans zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Lesen Sie auch Vera Bischitzkys Bericht aus der Übersetzerwerkstatt.
Pressestimmen
»Zum 200. Geburtstag Gogols ist nun eine sehr gut lesbare, lobenswerte Neuübersetzung erschienen, die Marc Chagalls Radierungen von 1925 als treffliche Illustration enthält.«
NZZ (CH), Juli 2009
NZZ (CH), Juli 2009
»Dass dieser Klassiker russischen Humors in der Neuausgabe mit Zeichnungen von Marc Chagall versehen ist, macht ihn doppelt kostbar und köstlich.«
Schweizer Familie, Juli 2009
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Schweizer Familie, Juli 2009
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Leserstimmen
Auszeichnungen
Helmut M. Braem-Preis an Übersetzerin Vera Bischitzky
Der vom "Freundeskreis für die internationale Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen" verliehene Helmut M. Braem-Preis geht 2010 an Vera Bischitzky für ihre Übersetzung von Gogols Roman "Tote Seelen", der 2009 im Verlag Artemis und Winkler erschienen ist. Er ist mit 12.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.
"Mustergültig entdeckt Vera Bischitzky die Konturen dieses Meisterwerks des russischen Klassikers, sie findet eine präzise und elegante Sprache, die das Werk für die Gegenwart neu erschließt und seinen Humor zum Leuchten bringt", wie es in der Jury- Begründung heißt. Mai 2010
Der vom "Freundeskreis für die internationale Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen" verliehene Helmut M. Braem-Preis geht 2010 an Vera Bischitzky für ihre Übersetzung von Gogols Roman "Tote Seelen", der 2009 im Verlag Artemis und Winkler erschienen ist. Er ist mit 12.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.
"Mustergültig entdeckt Vera Bischitzky die Konturen dieses Meisterwerks des russischen Klassikers, sie findet eine präzise und elegante Sprache, die das Werk für die Gegenwart neu erschließt und seinen Humor zum Leuchten bringt", wie es in der Jury- Begründung heißt. Mai 2010
Über Nikolai Gogol
geboren 1809 in der ukrainischen Provinz, lebte ab 1828 in Sankt Petersburg, verbrachte lange Jahre seines Lebens im Ausland, vor allem in Italien, und starb 1852 in Moskau. Der russsiche Sprachvirtuose, Vorbild Dostojewskis, ist auch als Theaterautor bekannt und gilt als Meister der Groteske und Sa...



