Ovid: Briefe aus der Verbannung / Tristia. Epistulae ex Ponto
Ovid
Briefe aus der Verbannung / Tristia. Epistulae ex Ponto
Lateinisch / Deutsch
Briefe aus der Verbannung / Tristia. Epistulae ex Ponto
Lateinisch / Deutsch
Übersetzt von Wilhelm Willige
Originalsprache: Lateinisch
Originalsprache: Lateinisch
Artemis & Winkler
ISBN: 978-3-7608-1659-3
ISBN: 978-3-7608-1659-3
Leinen mit Schutzumschlag
620 Seiten
Format: 181 x 116 x 38 mm
620 Seiten
Format: 181 x 116 x 38 mm
4. Auflage 2005
54,90 € (D), 88,90 SFr (CH), 56,50 € (A)
Ovid
Briefe aus der Verbannung / Tristia. Epistulae ex Ponto
Lateinisch / Deutsch
54,90 € (D)
Im Jahre 8 n. Chr. wird Ovid aus nicht bekanntem Grund von Kaiser Augustus nach Tomis am Schwarzen Meer verbannt, an den Rand der zivilisierten Welt, in eine trostlose Gegend, in der niemand Latein spricht und die er bis zu seinem Tod 17 n. Chr. nicht mehr verlassen wird. Er beginnt, verzweifelte Briefe zu schreiben - man würde sie heute "Offene Briefe" nennen - und diese nach Rom zur Veröffentlichung zu schicken.
Sie sind sorgsam dichterisch komponiert, der Stil ist geschliffen und sie haben nur ein Ziel: die öffentliche Meinung in Rom für ihn einzunehmen. Erfolglos, wie wir wissen. Gleichwohl sind die Briefe bewegende Dokumente frühester Exil-Literatur. Sie wurden das ganze Mittelalter über gelesen und haben das moderne Bewußtsein Europas mitgeprägt.
Die neue Einführung des Münchner Altphilologen Niklas Holzberg und die neuen besonderes ausführlichen Anmerkungen zu den unzähligen versteckten Anspielungen in den Briefen untersuchen sorgfältig, was an Ovids Klagen echt und was "Literatur" ist, wo er unter der Unerträglichkeit des Exils tatsächlich leidet und wo er nur gängigen Vorstellungen über die Wildnid am Pontos Ausdruck verleiht.
Eingeleitet und erläutert von Niklas Holzberg.
Sie sind sorgsam dichterisch komponiert, der Stil ist geschliffen und sie haben nur ein Ziel: die öffentliche Meinung in Rom für ihn einzunehmen. Erfolglos, wie wir wissen. Gleichwohl sind die Briefe bewegende Dokumente frühester Exil-Literatur. Sie wurden das ganze Mittelalter über gelesen und haben das moderne Bewußtsein Europas mitgeprägt.
Die neue Einführung des Münchner Altphilologen Niklas Holzberg und die neuen besonderes ausführlichen Anmerkungen zu den unzähligen versteckten Anspielungen in den Briefen untersuchen sorgfältig, was an Ovids Klagen echt und was "Literatur" ist, wo er unter der Unerträglichkeit des Exils tatsächlich leidet und wo er nur gängigen Vorstellungen über die Wildnid am Pontos Ausdruck verleiht.
Eingeleitet und erläutert von Niklas Holzberg.



